18.06.2018 | Fachseminar 2018

Bei wunderschönem Wetter trafen Mitglieder des Kronberger Kreises mit Projektpartnern zusammen, um zusammen mit Prof. Dr. Michael Winkler (Universität Jena) über Grundfragen der Erziehung und Bildung nachzudenken. Die Mitbegründerin des Kronberger Kreises, Anne Huber-Kebbe hat anschaulich einige Eindrücke zusammengefasst:

Kronberger Kreis

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18.06.2018 | Save the date: 15.- 17.Mai 2019

Forum für Dialogische Qualitätsentwicklung 2019

15.- 17.Mai 2019  (Programm in Kürze)

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18.06.2018 | Fachseminar 2018

Bei wunderschönem Wetter trafen Mitglieder des Kronberger Kreises mit Projektpartnern zusammen, um zusammen mit Prof. Dr. Michael Winkler (Universität Jena) über Grundfragen der Erziehung und Bildung nachzudenken. Die Mitbegründerin des Kronberger Kreises, Anne Huber-Kebbe hat anschaulich einige Eindrücke zusammengefasst:

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Anne Huber-Kebbe schreibt:

„Gedanklich verweile ich noch ein wenig in Münster: Was habe ich dort erlebt? Wie habe ich mich gefühlt? Welche Anregungen nehme ich mit?

Erst einmal: ich habe mich wohlgefühlt, für mich war es ein rundherum sehr inspirierendes Fachseminar!  Ich bin dankbar und sehr froh, dass ich an den sehr ausführlichen, manchmal auch herausfordernden und zum Einwand provozierenden Analysen zu den Begriffen „ Erziehung und Bildung!“ von Michael Winkler, an den Überlegungen von Hans-Ullrich Krause zum Stichwort „Erziehung“, an den vielen anregenden Gesprächen und Ideen im von Barbara Schöneich und Sandra Hörner moderierten Workshop und - nicht zuletzt - an vielen  Pausenbegegnungen teil haben konnte. Und der schöne - von Remi  Stork organisierte -  „Nachtwächter-Abend“ war für mein Wohlbefinden - da war ich sicher nicht die Einzige, die es so empfunden hat - ein wunderbarer Moment zum Ausbaumeln und Genießen! Qualität hat viele Facetten  :-)!

Konkrete Anregungen zum Weiterdenken hat mir Reinhart Wolffs abschließender Vortrag „Erziehung neu denken“ geschenkt: einerseits hat er meinen Blick für die systemische Sicht auf „Erziehung“ noch einmal klarer geschärft, andererseits habe ich mich in dem, was wir in Qualitätsentwicklungsprozessen sehr ernst nehmen - nämlich das Verständnis und die Ausgestaltung von Beziehungsräumen und die darin zu realisierenden konkreten Interaktionen - sehr bestärkt gefühlt. Danke auch dafür!

Diese Fachtagung scheint mir ein gutes Beispiel dafür zu sein, wie der Kronberger Kreis für dialogische Qualitätsentwicklung tickt, wie er trotz scheinbar chaotischer Struktur doch immer wieder zu sehr vorzeigbaren Ergebnissen und Publikationen kommen kann. Sicherlich hat es damit  zu tun, dass es immer wieder gelingt, Menschen zu erreichen, die unser systemischer Blick für das „gute Aufwachsen von Kindern“ interessiert, die auch bereit sind,  mit persönlichem Engagement eigene Fähigkeiten - manches Mal über die Kraftgrenzen hinaus - einzubringen. Mein Eindruck ist nach all den Jahren, dass die "guten, grundlegenden Ideen des KK“  auch helfen,  Konflikte in Kauf  zu nehmen.  Wenn ich in Münster gehörte Stimmen um mich herum in Erinnerung rufe, scheint es auch wichtig zu sein, sich in einem fachlichen Verbund zu wissen, der sich nicht einfach opportunistisch verhält. Gerade die in vielen Institutionen und Organisationen gegebenen (wer hat sie eigentlich gegeben?,  auch dazu haben wir einiges zur Klärung angeboten) Machtstrukturen und Anpassungszwänge scheinen mir ein wichtiges Motiv zu sein, sich umzuschauen und nach Ermutigung zu suchen, um dem Vorgegebenen mit eigenen Überlegungen und Argumenten begegnen zu können.“

 Wir danken Anne für dieses lebendige und anerkennende Feed-back! 

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